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NotfallVorsorgePass

Vorsorgeverfügungen, wie eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht und eine Sorgerechtsverfügung sind wichtig!
Aber
Warum reichen Vorsorgeverfügungen im Notfall leider oft alleine nicht aus?

Wir geben Antworten und bieten Lösungen!

Nutzen Sie unsere langjährige Kompetenz für Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer ganzen Familiedenn das Leben ist zu kostbar, um es den Zufall zu überlassen!


Patientenverfügung


Dieses Dokument ist neben der Vorsorgevollmacht für die medizinische Behandlung notwendig, denn die Ärzte haben eine Behandlungspflicht „so lange es geht auch zu behandeln“. Ohne eine eigene schriftliche Regelung, ab wann keine Apparate mehr angeschlossen oder eine bereits begonnene Behandlung abgebrochen werden soll, wird der Patient sehr wahrscheinlich noch lange künstlich am Leben gehalten. Wer das nicht will und auch die Angehörigen moralisch entlasten will, die ein „Abschalten“ vielleicht nicht entscheiden können oder wollen, der sollte diesen Druck von den Angehörigen nehmen und eine Patientenverfügung verfassen.

Was passiert ohne Patientenverfügung?
Ohne Patientenverfügung darf niemand - auch Ehepartner oder Verwandte oder Ärzte – einfach abschalten lassen, denn in Deutschland ist es verboten, dass Dritte über das Leben eines anderen entscheiden. Hier sind „aktive Sterbehilfe“ und „Tötung auf Verlangen“ strafbar. Nur der Betroffene darf über sein Leben entscheiden und sollte dies unbedingt auch tun, wenn er nicht „ewig“ an den Schläuchen liegen möchte.

Vorsorgevollmacht


Die Vorsorgevollmacht ist der wichtigste Bestandteil Ihrer Vorsorgedokumente. Deshalb sollte jeder dieses Dokument besitzen. Mit der Vorsorgevollmacht ermächtigen Sie im Fall der Geschäftsunfähigkeit eine andere Person, Ihre Angelegenheiten verbindlich umzusetzen. Sie bestimmen daher Ihren rechtlichen Vertreter („Bevollmächtigter“) für den Fall, dass Sie Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen können. 
Bei der Formulierung einer Vorsorgevollmacht können schnell Fehler passieren. Das kann dazu führen, dass der Bevollmächtigte falsche bzw. keine Rechte hat oder sogar einer Haftung unterliegt. Die Erstellung sollte deshalb am besten von Spezialisten (Anwalt, Notar) erfolgen.

Was passiert ohne Vorsorgevollmacht?
Haben Sie keine Vorsorgevollmacht erteilt, darf kein Angehöriger - auch kein Ehepartner oder enger Verwandter - für Sie Entscheidungen treffen. Besitzen Sie keine Vorsorgevollmacht, wird für den Fall, dass Sie selbst nicht geschäftsfähig sind, vom Betreuungsgericht ein staatlich bestellter und kontrollierter Betreuer festgelegt, der in Absprache mit dem Betreuungsgericht alle Entscheidungen trifft. Die Familie hat dann kein Mitspracherecht mehr.

Sorgerechts-verfügung


Wer kümmert sich um die eigenen Kinder,  wenn die Eltern es nicht mehr können? Den meisten Eltern ist nicht bewusst, dass diese Aufgabe in Deutschland nicht ein Mitglied der Familie übernehmen darf, sondern dass diese Aufgabe das Jugendamt wahrnehmen wird, wenn man nicht Regelungen in Form einer Sorgerechtsverfügung getroffen hat.

Was passiert ohne Sorgerechtsverfügung?
Liegt keine Sorgerechtsverfügung vor, muss ein Gericht den Vormund bestimmen. Das Gericht entscheidet über die Vormundschaft minderjähriger Kinder. Dabei steht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Es ist sicher nicht optimal, wenn ein Gericht festlegen muss, was das Beste für das Kind ist. Denn der Richter kennt das Kind nicht und muss eine Entscheidung nach Aktenlage und Einholung von Gutachten zusammen mit dem Jugendamt treffen. Das hört sich nicht nur furchtbar und kompliziert an, es ist zudem eine zusätzliche, äußerst belastende Situation für das Kind, das bereits den Verlust der Eltern verkraften muss. Ohne Sorgerechtsverfügung werden die Waisen fast immer der alleinigen Obhut des Jugendamtes unterstellt und in ein Jugendheim verbracht werden.